![]() | 15. Januar 2012 Gedanken - Texte - Emotionen Teil 3 Teil 2 (Sensibilis: Gedanken - Texte - Emotionen) wurde wegen Überfüllung geschlossen! Hier nun Teil 3 für eure Gedanken, Texte und Emotionen! Ich hoffe es ist ok, das ich Teil 3 auf den Weg bringe. Liebe Grüße B_Serrano_Reyes |
![]() | 15. Januar 2012 @B_Serrano_Reyes Für alle die in Teil II noch mal nachlesen wollen, hier findet ihr ihn: Sensibilis: Gedanken - Texte - Emotionen II Liebe Grüße Devana |
![]() | 16. Januar 2012 Sinne...Wissen... Sinne verwirrt oder sehr mächtig Spielen Spiele, gedeihen prächtig Auf ganz verschiedene Arten Kennen genau deine Karten Die Du zücken wirst.... Sind im Wissen Dir meist voraus Sehn alle Winkel in deinem Haus Auch jene die ewig verborgen & doch leitend Glück & Sorgen Lassen zu dass Du verirrst... Sinne sind meistens die Leiter & gute/schlechte Wegbereiter Führen oft in DIE weiße Jacke Oder starten eine Glücksattacke Wissen wenn Du irrst... Drum hör ich gerne auf meinen Bauch Der lügt selten und Sinn macht er auch. ©B. S. R. (ich) 16.01.2012 |
![]() | 17. Januar 2012 Anno 201?... Vor mir liegt brach das Land Kein ich sprühs auf jede Wand Städte sind längst verfallen Leben in Grau und Nebelwallen Wir haben es nun geschafft Und unsere Erde dahin gerafft Atommüll-Kerker sind offen So bleibt nicht mal mehr Hoffen Auf Rückkehr zum Ursprung & abermals Menschen-Zeugung Alle bleich und sind todkrank Die Erde ein Chemiekalienschrank Ich schaue auf die Welt & weine Geb sie beschämt zurück & meine... Wir haben sein großes Geschenk kaputt gemacht So war es von IHM für uns niemals nicht gedacht... ©B. S. R. (ich) 17.01.2012 |
![]() | 18. Januar 2012 @ Barbara Dein Gedicht brachte mich dazu, folgenden Satz zu denken: Meine Lust entbindet mich nicht von der Mitverantwortung für das Glück der Menschen, mit denen ich verbunden bin. Dieter |
![]() | 18. Januar 2012 Beziehst Du Dich da auf das Letzte oder Vorletzte Gedicht ? Barbara |
![]() | 18. Januar 2012 Guten Morgen... Heute möchte ich euch einfach mal eine Geschichte vorstellen. Ich habe in dem großen Forum "Gedichte und Gedanken" vor längerer Zeit schon einen Thread eröffnet mit Geschichten und Gedichten... Um oder über eine Person, die ich Salida genannt habe. Vielleicht gefällt diese ja dem Einen oder Anderen von euch. Salida... Spielt träumend... Und der Mond geht auf und zieht über sie hinweg. Auch die Sonne scheint auf sie und zieht dann weiter. Schnee und Regen und alles ist grad weiß gefrostet. Salida hat wunderbare Theater-Kullissen entworfen. Das Spiel kann beginnen. Uraufführung demnächst. Akt 1. "Oh Du silbrig schöner Mond. Wieder und wieder begleitest Du meine Nächte. Nächte in denen ich wach lag und mich sorgte oder manchmal auch glücklich war. Bist Du nun gekommen um meine letzten Stunden zu erhellen" ? Nein Salida, ich leuchte Dir direkt ins Herz um Dich/Es zu wärmen. "Was willst Du denn bloss erwärmen, ich verlor mein Herz vor Jahren schon". Der Mond zieht weiter, denn die Sonne geht auf.... Akt 2. "Guten Tag, liebe Sonne. Schön das Du mich besuchst". Nun Salida, ich dachte ich schenke Dir mein Licht, damit Du ganz genau die Schönheit der Welt erkennst. Der Mond erzählte mir, das Du grad ganz viel Licht gebrauchen kannst. "Ja, Licht ist immer gut. Doch viel lieber hätte ich Rückhalt". Die Sonne geht, denn dunkle Wolken wollen sich breit machen... Akt 3. Wir werden Dich jetzt dauerberieseln, mit Schnee oder Regen, liebe Salida. Wir werden Deine Sinne nicht ertränken doch erfrischen. Komm heraus zu uns, damit wir Dir helfen können. "Das ist sehr freundlich von euch, doch ich bin gleich verabredet. Erfrischen wird Er mich auch und dazu noch mitnehmen." Leicht beleidigt entgehen sie gerade noch so dem Väterchen-Frost. Akt 4. "Ah da bist Du ja Väterchen. Ich wartete schon sehnsüchtig auf Dich. Dachte schon Du hättest mich vergessen." Nicht doch, nicht doch Salida. Wie könnte ich, wo wir beide doch schon so lange befreundet sind. Hier hast Du ein paar blaue Lippen. Dein Entschluss steht ? Du willst Mein sein ? Andere würden mit dem Mond ziehen oder die Sonne bevorzugen. Selbst Schnee und Regen werden mir meistens vorgezogen. "Ja, mein Entschluss steht. Nur mit Dir kann ich glücklich werden. Väterchen-Frost lass uns reisen & es schön grimmig und deftig gefrieren. Kannst Du bitte noch den Vorhang runter lassen ? Ich brauche keinen Applaus mehr." Der Vorhang fällt und Salida ist fort. ©B. S. R. (ich) 18.01.2012 Was für ein Traum... |
![]() | 18. Januar 2012 wie deine Zeilen mich im Moment tief berühren...unglaublich... Stille und Frieden im Frost und in der Kälte |
![]() | 18. Januar 2012 Dankeschön Lakschmi. Ich freue mich sehr über Dein Feedback zu meiner Geschichte. |
![]() | 18. Januar 2012 Natürlich, ich kenne den Thread drüben und die Geschichten rund um Salida schon seit den Anfängen. Aber vielleicht gerade deshalb finde ich es gut, dass Du zumindest die letzte auch hier vorstellst. Auch mich läßt diese Story, die irgendwo zwischen Resignation und Todessehnsucht spielt, nicht unberührt. Gut gemacht. Dieter |
![]() | 18. Januar 2012 Dankeschön mein Herz... Nun ja, ich wollte ja nicht sämtliche Geschichten von hüben nach drüben bringen. Jedoch diese Geschichte bedeutet mir selbst eine ganze Menge. Ich habe sie ja schliesslich gaaanz hautnah geträumt. Hmm, wer weiß...vielleicht ist es ja nicht Resignation & Todessehnsucht. Möglicherweise eher ein gut verpacktes & bewußtes Umstellen von Lebenssituationen die ja nicht immer so einfach oder locker einhergehen. Vielleicht deshalb der Frost.... Barbara |
![]() | 18. Januar 2012 Roter Morgen Der Tag durch brach mit roten Streifen den östlichen Horizont heut Morgen Er streifte die Wipfel der Bäume weckte mich aus einem bittersüßen träumen Ja, wohin zog es mich hinaus in den kalten Tag fragt mich nicht was er mir alles verbarg Der Reif des Frosts lag auf den Wiesen Tränen musste ich vergiessen Den der Abend wird mir deuten wohin mich meine Träume tragen Doch werden auch versiegen die Tränen des Tages damit die Ruhe einkehrt in mein Herz Das seufzt doch ungefragt immer wieder dann kehrt Zuversicht und Inspiration wieder Danke meine Lieben A.S. 18.01.2012 |
![]() | 19. Januar 2012 Nur wer das Sterben anerkennt, Begreift, wie tief das Feuer brennt, Das Leben wir und Liebe nennen. Nur jenen hinterher zu rennen, Die dumpf von dröger Geilheit singen, Kann nie mir die Erleuchtung bringen. LG Dieter |
![]() | 19. Januar 2012 Inferno Zwischen Tagen An denen alles möglich scheint Und Momenten In denen meine Seele weint Kann ich fühlen Dass niemand meine Träume kennt Jene Sehnsucht Die tief in meinen Gliedern brennt Ich will lieben Wen immer ich zu fassen kriege Immer wieder Bis ich hinauf zum Himmel fliege Ohne Reue Denn meine Welt ist ohne Sünde Ohne Treue Wenn ich mich mit der Lust verbünde Lange Beine Ich will dir gar nicht widerstehen Rote Lippen Ich will dich ohne Kleider sehen Leise Worte Ich will jetzt deine Säfte schmecken Und dann langsam Mein Glied in deine Grotte stecken Etwas später Ergieße ich mich tief deinem Mund Du wirst spüren Der hemmungslose Hunger ist gesund Denn wir beide Verführen kurz darauf dann dieses Weib Dort am Tresen Bedienen uns an ihrem prallen Leib Zwischen Tagen An denen alles möglich scheint Und Momenten In denen meine Seele weint Kann ich fühlen Dass jemand meine Träume kennt Jene Sehnsucht Die mancher wohl Begierde nennt... © Dieter Müller, 19.01.2012 |
![]() | 20. Januar 2012 Ein sehr gelungener Text, lieber Dieter. Schön auch mal diese Seite von Dir zu lesen. LG Barbara |